Die Tätigkeit als VDBS-Seilzugangstechniker:in erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, technischem Verständnis und sicherheitsorientiertem Handeln. Grundlage der Arbeit sind moderne Standards der Arbeitssicherheit sowie gesetzliche Bestimmungen für Arbeiten in der Höhe, welche im gesamten DACH-Raum gelten. Der VDBS-Standard wird in der Subkommission des IVBV mit der Schweiz und Österreich zusammen entworfen und stetig abgeglichen und weiterentwickelt.
Seilzugangstechniker:innen beherrschen seilunterstützte Zugangs- und Positionierungsverfahren sicher und routiniert. Sie beurteilen je nach Ausbildungslevel Anschlagpunkte, wählen geeignete Ausrüstung aus, erstellen die Sicherheitskonzeptionierung für die Höhenbaustelle und wenden Rettungsverfahren im Notfall souverän an. Rettungsmaßnahmen und Rettungstaktik sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung und können im Ernstfall lebensrettend sein.
Die Ausbildung basiert auf der der DGUV-Information 212-001, hält alle Anforderungen der TRBS 2121-3 insbesondere was das 3-stufige Ausbildungssystem und der resultierenden Kompetenzen angeht ein. Damit erfüllt die Ausbildung alle Anforderungen des staatlichen Arbeitsschutzes nach BetrSichV sowie die Vorgaben der gesetzlichen Unfallkassen, Berufsgenossenschaften und Haftpflichtversicherer an eine qualifizierte Ausbildung im Bereich der Seilzugangs- und Positionierungstechnik.
Des weiteren fordert die Technische Regel für Betriebssicherheit (TRBS) 2121-3 für Arbeiten in der Seilzugangs- und Positionierungstechnik (SZP):
- eine jährlich dokumentierte Unterweisung in SZP-Techniken
- eine gültige Ausbildung als betriebliche Ersthelfer
- den Nachweis der fachlichen und körperlichen Eignung