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Infothek/Schwarzes Brett

am 29.08.2022 von Janine Kauf

Neubesetzung der Geschäftsstelle

Liebe Mitglieder,

da uns, wie bereits angekündigt, Jelena Ende September verlassen wird, haben wir Ersatz und Verstärkung gesucht und gefunden. Wir sind stetig bemüht die Geschäftsstelle weiter zu entwickeln und haben bei der Auswahl der neuen Mitarbeitenden weiterhin auf eine zukünftig tragfähige Teamkonstellation geachtet.

Janine Kauf aus München verstärkt uns zum 15.08.22 mit dem Schwerpunkt Bergwanderführerausbildung. Sie studierte Sporttourismus und Erholungsmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln und bringt schon Erfahrung in der Verbandsarbeit mit. In ihrer Freizeit ist sie selbst gern kletternd und mit den Tourenski in den Bergen unterwegs.

Außerdem beginnt Martin Schmidt aus Tegernsee zum 15.08.22 in der Geschäftsstelle. Nach 10 Jahren als Vollzeitbergführer und 5 Jahren im Bergführerlehrteam arbeitet Martin zukünftig in einer Teilzeitstelle in der Geschäftsstelle. Neben dem Tagesgeschäft wird er sich schwerpunktmäßig gemeinsam mit Robert um die Belange der Bergführeraus- und fortbildung kümmern.

Wir wünschen den beiden einen guten Einstand und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

am 26.04.2022 von Robert Mayer

CH-Mehrwertsteuerpflicht von im Ausland domizilierten Bergführerbüros

Wir beziehen uns auf unser Schreiben an Sie vom 8. Juni 2020 betreffend die Abklärung der CH-Mehrwertsteuerpflicht von im Ausland domizilierten Bergführerbüros sowie auf Ihre diesbezügliche Rückmeldung vom 9. Juni 2020.

In der Folge haben sich Mitglieder Ihres Verbandes bei uns gemeldet. Um sich in das CH-MWST-Register eintragen zu lassen oder aber um weitere Abklärungen hinsichtlich einer möglichen CH-Mehrwertsteuerpflicht vorzunehmen. Weil bei zahlreichen im Ausland domizilierten Bergführerbüros offensichtlich nach wie vor eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Voraussetzungen für eine CH-Mehrwertsteuerpflicht besteht, möchten wir Ihnen in der Angelegenheit der Abklärung der CH-Mehrwertsteuerpflicht von im Ausland domizilierten Bergführerbüros präzisierend gerne nachfolgende Ausführungen zukommen lassen. Wir bitten Sie, diese freundlicherweise an Ihre Mitglieder zu kommunizieren. Für Ihr Engagement in dieser Angelegenheit danken wir Ihnen bestens.

1) Bei Berg- und Skitouren gilt für die mehrwertsteuerliche Beurteilung Art. 8 Abs. 2 Bst. c MWSTG, d.h. der Ort, an dem die Leistung erbracht wird (Inland oder Ausland). Der Steuer unterliegen somit Berg- oder Skitouren in der Schweiz. Bieten nun beispielsweise ausländische Bergführerbüros ihren Kunden im eigenen Namen in der Schweiz geführte Berg- oder Skitouren (ohne weitere Leistungen, wie z.B. die Anreise, Hotelübernachtungen, Verpflegung etc.) an, löst dies beim ausländischen Bergführerbüro die obligatorische Mehrwertsteuerpflicht in der Schweiz aus, sofern sein weltweiter Umsatz im betreffenden Jahr 100'000 Franken oder mehr beträgt. In diesem Fall müsste sich das ausländische Bergführerbüro bei der ESTV anmelden und registrieren lassen.

2) Verkauft und verrechnet das ausländische Bergführerbüro seinen Kunden im eigenen Namen zusätzlich zur Berg- oder Skitour auch andere Leistungen (z.B. die Anreise, Hotelübernachtungen, Verpflegung), gilt das ausländische Bergführerbüro im mehrwertsteuerlichen Sinn als Reisebüro. Ist dies der Fall, gilt für die Berg- oder Skitour als Ort der Leistung Art. 8 Abs. 2 Bst. b MWSTG, d.h. der Ort, an dem der Leistungserbringer (Bergführerbüro) seinen Sitz begründet. Befindet sich der Sitz im Ausland, begründet allein die Berg- oder Skitour noch keine Mehrwertsteuerpflicht (und auch keine Abrechnungspflicht) in der Schweiz. Die übrigen Leistungen (z.B. die Anreise, Hotelübernachtungen, Verpflegung) können indes (bei einem weltweiten Umsatz von 100'000 Franken oder mehr) die Mehrwertsteuerpflicht des ausländischen Bergführerbüros in der Schweiz auslösen. Denn: Bei gastwirtschaftlichen Leistungen ist nach Art. 8 Abs. 2 Bst. d MWSTG der Ort massgebend, an dem die Leistung tatsächlich erbracht wird. Bei Hotelübernachtungen ist nach Art. 8 Abs. 2 Bst. f MWSTG der Ort massgebend, an dem das Grundstück (hier z.B. Hotel) gelegen ist. Und bei Personenbeförderungsleistungen ist nach Art. 8 Abs. 2 Bst. e MWSTG der Ort massgebend, an dem die Personenbeförderung gemessen an der zurückgelegten Strecke tatsächlich stattfindet.

3) Wenn ausländische Bergführerbüros ihren Kunden hiervor genannte Leistungen in der Schweiz lediglich vermitteln, d.h. in fremdem Namen und auf fremde Rechnung handeln, so gilt der Vertretene gegenüber dem Kunden als Leistungserbringer, sofern der Vertreter (z.B. ein ausländisches Bergführerbüro) den Nachweis erbringen kann, dass er als Vertreter handelt, der Vertretene für die ESTV ersichtlich ist und der Vertreter dem Kunden ausdrücklich bekannt gibt, dass er in fremdem Namen handelt und keine eigenen Leistungen erbringt oder sich das Vertretungsverhältnis aus den Umständen ergibt (d.h. wenn für den Leistungsempfänger objektiv erkennbar ist, dass der Vertreter in fremdem Namen auftritt). Sind die Voraussetzungen erfüllt, so wird die Leistung an den Kunden nicht dem Vertreter, sondern dem Vertretenen zugerechnet und der Vertreter (z.B. ein ausländisches Bergführerbüro) hat lediglich die Provision abzurechnen. Die Provision ist gemäss Art. 8 Abs. 1 MWSTG grundsätzlich am Ort des Kunden steuerbar.

Der guten Ordnung halber möchten wir abschliessend darauf hinweisen, dass die unter 2) hiervor erläuterte Praxis voraussichtlich auf den 1. Januar 2024 eine Änderung erfahren dürfte. Bis dahin gilt das hiervor Gesagte.

Wir bedanken uns bei Ihnen und sind bei Fragen jederzeit gerne für Sie und Ihre Mitglieder da.

Freundliche Grüsse

Stefan Hess

Kontaktdaten:

Stefan Hess, Fachspezialist MWST
Mail : Stefan.Hess@estv.admin.ch
Telefon : 0041 58 465 72 86
Ansprechzeiten: Montag bis Freitag, 08.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr

am 02.12.2021 von Robert Mayer

Neues Faltblatt "Achtung Lawine!"

Die Strukturhilfe zur Lawinenkunde für Multiplikator*innen der alpinausbildenden Verbände in Deutschland erscheint in ihrer dritten Version.

Unter der Federführung des Bayerischen Kuratoriums für alpine Sicherheit haben der Deutsche Alpenverein, Verband Deutscher Berg- und Skiführer, Deutscher Skilehrer Verband, Naturfreunde Deutschlands, Polizei Bayern, Deutscher Skiverband e. V., Verband Deutscher Heeresbergführer, Bergwacht Bayern, die TU München und der Lawinenwarndienst Bayern das aktuelle Vorgehen zur Beurteilung von Lawinengefahr abgeglichen und das Faltblatt von 2016 aktualisiert. Die Überarbeitung ist dabei wieder in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kern-Ausbildungsteam „Lawinenprävention Schneesport“ erfolgt.

Inhaltlich ist das neue Faltblatt klarer auf die Funktion als Strukturhilfe fokussiert und stellt die Entscheidungsabläufe und Einordnung von Methoden ins Zentrum. Die Inhalte und Begrifflichkeiten sind, beispielsweise bei der Lawinengefahrenskala, mit den aktuellen EAWS-Definitionen abgeglichen und deren Definition der Lawinengröße aufgenommen. Hinzugekommen ist die Zuordnung der Tiroler Gefahrenmuster zu den typischen Lawinenproblemen sowie die Empfehlung relevanter Einzugsbereiche in Abhängigkeit von Lawinenproblemen. Das Vorgehen beim Entscheiden ist klarer strukturiert, ein Tool zum Abschätzen der Konsequenzen eingefügt und es findet sich ein Statement zum Umgang mit Risiko auf dem Faltblatt.

am 17.11.2021 von Robert Mayer

Hinweise zum empfohlenen Tagessatz des VDBS

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

nachdem es dauerhaft zu Diskussionen im Zusammenhang mit unseren empfohlenen
Tagessätzen kommt möchten wir neben dem reinen Hinweis für unsere Gäste auch eine
Erklärung dazu abgeben, wie von Seiten des VDBS das Grundverständnis der empfohlenen Tagessätze gegenüber Bergschulen und Reiseveranstaltern ist.
Bei Fragen dazu meldet Euch einfach in der Geschäftsstelle. Ihr werdet dann an die
richtige Person der aktuellen Vorstandschaft weitergeleitet.
Wir hoffen mit der folgende Info etwas mehr Transparenz, Aufklärung und gegenseitiges
Verständnis zu schaffen.

Mit den besten Grüßen

Eure Vorstandschaft
Michael Schott

Tagessatz VDBS 0122
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Tagessatz VDBS 0122

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am 18.06.2021 von Robert Mayer

Neuwahlen im Bayerischen Kuratorium für alpine Sicherheit

Am 14. Juni 2021 hielt das Kuratorium seine jährliche Mitgliederversammlung in München ab. Jahresbericht, Projektbesprechungen und die Neuwahl des Vorstandes für die nächste Amtszeit von 2021 bis 2024 standen an.

Bergsport beliebter denn je!

Immer mehr Menschen zieht es in die bayerischen Berge – viele suchen die Ruhe, die Erholung und das besondere Erlebnis.

Dabei sind sie meistens gut ausgerüstet, bei unterschiedlichem Können und individueller Praxiserfahrung werden einzelne Situationen aber oftmals fehleingeschätzt.

Vorhandenes Gefahrenpotenzial bestätigen auch die Erkenntnisse der Bergwacht Bayern: Die Zahl der Einsätze steigt kontinuierlich an – das gilt ebenso für Aktivitäten im Sommer wie im Winter.

Unterstrichen wird dies auch durch die aktuellen Coronabedingten Entwicklungen im Skitouren-Bereich, die stark wachsende Zahl der Bergwanderer und den Boom beim Klettersport. Mountainbiker und Radfahrer, die mit E-Bikes in die Berge fahren, sind ebenfalls vermehrt unterwegs.

Bayerisches Kuratorium als Plattform

Um die Menschen vor kritischen Situationen im alpinen Raum besser zu schützen und mehr Bewusstsein für das Risiko und die Unsicherheit beim Bergsport, und deshalb für verantwortungsvolle Aktivitäten in den Bergen zu schaffen, wurde 2012 das Bayerische Kuratorium für alpine Sicherheit gegründet.

„Es soll als bayernweite Plattform ein Netzwerk für die in ihm organisierten Fachverbände schaffen.“, betont Klaus Stöttner, MdL, 1. Vorsitzender.

Projekte zur Unfallprävention

Im laufenden und vergangenen Jahr arbeitete das Kuratorium an diversen Projekten zur Unfallprävention.

Projekte:

• Abstimmung Risikomanagement Lawinen: alle Alpinsportausbildenden Verbände in Deutschland arbeiten derzeit an der Konsolidierung ihres Lawinen-Risikomanagements. Das Ergebnis wird für alle Multiplikator*innen in Form des bekannten Faltblatts „Achtung Lawine“ zum kommenden Winter veröffentlicht. Weitere Produkte sollen folgen.

• Alpine Rechtsgespräche 2021: die alpinen Rechtsgespräche finden als kleine Einladungsveranstaltung für alle Rechtsbeauftragten, Justiziar*innen und Alpinrechtsexpert*innen der Verbände am 14.10.21 in München statt.

• Alpine Sicherheitsgespräche 2022: Das Kuratorium plant die alpinen Sicherheitsgespräche mit dem Schwerpunkt „Sicherheit beim alpinen Tourismus in Bayerns Bergen“ zu veranstalten.

• Die Aktualisierung und Optimierung der SOS-EU-ALP-Notfall-APP wird durch eine Arbeitsgruppe weiter vorangetrieben.

• Die Bergunfallstatistik Bayern ist ein Langzeitziel des Kuratoriums. In Zusammenarbeit mit der Bergwacht Bayern wird in einer AG weiter an der Umsetzung gearbeitet.

Neuwahl Vorstand 2021 bis 2024:

Turnusgemäß wurde der Vorstand neu gewählt. Das Ergebnis zeigt bekannte Persönlichkeiten aus der Szene:

• Florian Abt, Bergwacht Bayern
• RA Dr. Stefan Beulke, VDBS
• Tilman Brenner, DSV
• Wolfgang Pohl, DSLV
• Prof. Dr. Veit Senner, TUM
• Helmut Weidel, Bayer. Polizei
• Stefan Winter, DAV

Verabschiedet wurden mit der Wahl zum Ehrenmitglied die beiden Gründungsmitglieder Norbert Höflacher und Peter Wiesent.
Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde Tilman Brenner vom DSV gewählt (ab 01.01.2022).
Klaus Stöttner, MdL, wurde als 1. Vorsitzender bestätigt gewählt.

Für Rückfragen und Interviews:

Bayerisches Kuratorium für Alpine Sicherheit e.V.
c/o Deutscher Alpenverein e.V.
Anni-Albers-Str. 7
80807 München
Tel.: +49 89 14003-57
info@alpinesicherheit.bayern
www.alpinesicherheit.bayern

am 28.04.2021 von Robert Mayer

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage

Wir als Verband können auf Grund der Volatilität des Pandemieverlaufs keine konkreten Aussagen zu den örtlichen Verordnungen und Regelungen machen und verweisen daher auf die aktuellen Verordnungen der jeweiligen Länder und Bundesländer. Wir sind dankbar, wenn jemand von euch, der Informationen und Neuigkeiten in Bezug auf Corona hat, die auch für andere Mitglieder hilfreich sein könnten, uns diese mitteilt. Wir fungieren gerne als Sprachrohr und schicken diese Informationen an die Mitglieder weiter.

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